Benefizausstellung zur int. Malerwoche

„Kunst kennt keine Grenzen und auch in den Köpfen der Bevölkerung werden die Staatsgrenzen kaum noch wahrgenommen. Künstlerinnen und Künstler aus Slowenien und der Steiermark tauschen sich seit 24 Jahren im Rahmen der internationalen Künstlerwoche aus. Die Kolonie findet abwechselnd in Bad Radkersburg und in einem slowenischen Ort statt. Die entstandenen Werke werden am Ende der Malerwoche in Ausstellungen öffentlich präsentiert. Als Veranstalter treten die Initiative Nachbarschaft und die Messe Pomurski Sejem auf“, so Bezirkshauptmann Dr. Alexander Majcan.

Im Laufe der letzten Malerwochen wurden Werke von den Künstlerinnen und Künstlern für
Benefizzwecke gespendet. Diese Werke sind im Thermen Hotel des Radkersburger Hofs zu
besichtigen und zu kaufen. Die Verkaufsausstellung dauert mindestens 6 Monate, bei Bedarf
auch länger. Der Reinerlös kommt der „Kids Chance“ zu Gute, einer stationären
Fördertherapieeinrichtung für Kinder und Jugendliche. Behandelt werden Kinder aus
Österreich und Slowenien.

„Das Spendengeld wird für die Anschaffung neuer Medizintechnik und für medizinische Hilfsmittel verwendet, die in der Rehaklinik im Therapiealltag verwendet werden“, erläuterte der medizinische Leiter
Dr. Wolfgang Kubik.

 


Die künstlerische Leitung für die slowenischen Künstler wurde kürzlich von Adolf Pen an
Aleksandra Fekonja übergeben. Die steirischen Künstler werden von Alois Bresnik und
Gerhard Guttmann koordiniert. Neuerdings nimmt auch ein Bildhauer an der Malerkolonie
teil. Die heurige Malerwoche findet in Radenci von 13. – 17 Mai mit einer Vernissage am 17. Mai
um 19 Uhr im Hotel Radin statt.

Anwesende bei der Eröffnung der Benefizausstellung im Radkersburger Hof:
Die leitenden Maler Aleksandra Fekonja und Gerhard Guttmann, Geschäftsführer des Radkerburger Hofs Wilfried Butter, sein Nachfolger Klaus Pilz, Hoteldirektor Andreas Schaffer, der ärztl. Leiter der Reha Radkersburg des Radkersburger Hofs Prim. Dr. Wolfgang Kubik, Messepräsident Janez Erjavec und Bezirkshauptmann Dr. Alexander Majcan.

Text: Günther Zweidick
Presseanfragen: Anna Mikl