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Neurologische Rehabilitation
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Das Befinden des Menschen ist vielschichtig und kann nicht alleine mit „gesund“ oder „krank“ beschrieben werden. So ist es auch nicht möglich, mit wenigen oder gar nur einer Maßnahme einen Zustand zu erreichen, der befriedigend für den weiteren Lebensweg ist. Maschinen sind im Hinblick auf ihre „Funktionstüchtigkeit“ einfacher zu beurteilen: Sie können funktionieren oder auch nicht. Wenn sie nicht funktionieren, tauscht man den defekten Bauteil aus und schon machen sie wieder das, wozu sie entworfen wurden. Der Mensch hat jedoch mehr als nur eine „Funktion“. Er hat Ziele und die Fähigkeit, diese Ziele zu verfolgen. Wird er krank oder hat er einen Unfall, tritt ein Funktionsfehler auf, den man entweder beheben (heilen) kann oder auf den man sich im Falle eines bleibenden Defizits einstellen muss. Keinesfalls ist ein Zustand einfach hinzunehmen. Auch mit Defiziten gibt es Wege, ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben zu führen. Um dieses Ziel erreichen zu können, bedarf es Maßnahmen, die man umfassend mit dem Begriff „Rehabilitation“ bezeichnet. Speziell Defizite, die durch Schädigung des Gehirns oder andere Teile des Nervensystems entstehen, sind Thema der neurologischen Rehabilitation (Neuroreha). Hierbei wird in vielen Fällen in einem multidisziplinäres Team gearbeitet. Dieses kann beispielsweise aus folgenden Mitarbeitern bestehen: Ärzte, Pflegekräfte, Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten, Neuropsychologen, Diätologen und Therapeuten der Massage und Hydrotherapie arbeitet gemeinsam mit dem Patienten an dessen Ziel, eine möglichst hohe Selbständigkeit und Lebensqualität zu erreichen.
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"Neurologische Rehabilitation"
auf neuroreha.info - letzte Änderung
am 27.09.2005; ©
Dr. Wolfgang Kubik
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